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Soll Kempen am Niederrhein ein Dorf werden?

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Soll Kempen denn zum Dorf gemacht werden, wenn der Kreis Viersen neben dem Kreisarchiv, das in der Burg ist, auch noch die Zulassungsstelle in Kempen schließen will?

Die Zulassungsstelle Kempen ist die beliebteste Zulassungsstelle am Niederrhein und besteht an ihrem jetzigen Standort seit 1999. Vorher war das Amt für viele Jahre in der Burg mitten im Ort. Das bedeutet, dass es seit "ewigen Zeiten" eine Zulassungstelle für die Bürger in Kempen gibt und so der sehr lästige Weg nach Viersen vermieden wird. Das ist auch in ökologischer Hinsicht vernünftiger als nach Viersen zu fahren.

Aber warum ist die Zulassungsstelle in Kempen so beliebt?  Dafür gibt es einige gute Gründe.

Zum Ersten ist die Zulassungsstelle im Gewerbegebiet direkt an der Hülser Straße leicht erkennbar und somit leicht zu erreichen. Das Gebäude hat seit Kurzem einen besonderen und markanten Anstrich bekommen, der wohl einzigartig ist und neben dem Wasserturm ein markantes Zeichen am Ortseingang von Kempen setzt ( siehe Bild ).

Weiterhin ist wirklich ausreichend Parkplatz vorhanden, der es jedem ermöglicht, völlig stressfrei zu parken. Anders als es zum Beispiel in Viersen der Fall ist.

Das Wichtigste ist wohl, dass die Mitarbeiter vor Ort  gerne dort arbeiten, stets freundlich zu den Kunden sind und zügig arbeiten, weil sie Spass an der Arbeit und am Erfolg haben .

Nebenbei gibt eine kleine Stehcafeteria mit Automaten und einer riesigen Weltkarte, die zu Urlaubsträumen einlädt, und zwei kleine Schilderläden mit sehr freundlichem Peronal.

Eine am Tage kostenlose "Tankstelle" für Elektro-Fahrzeige ist in Planung.

Eine Umfrage bei den gewerblichen, immer wiederkehrenden Kunden hat eindeutig ergeben, dass diese Zulassungsstelle hier am Niederrhein aus o.g. Gründen die Beliebteste ist. Da sind im Umfeld  Geldern, Wesel, Moers, Duisburg, Düsseldorf, Krefeld, Mönchengladbach und andere im Beliebtheitsgrad weit abgeschlagen. Ein gewerbicher Kunde sagte kürzlich , dass es in Düsseldorf und Duisburg manchmal zu chaotischen Szenen kommt, die es dem Bürger verleiden, ihr Auto anzumelden. In Düsseldorf müssen sich die Bürger lange im voraus Termine zur Zulassung geben lassen, was wirklich nicht mehr zeitgemäß ist in Sachen Bürgerfreundlichkeit.

Fast 50% aller Zulassungen im Kreis Viersen werden in Kempen gemacht, weil es dort schnell, freundlich und komfortabel abgeht. Das bedeutet, dass auch viele Bürger  aus dem Umfeld Viersen nach Kempen kommen.

Bleibt die Frage : Warum diese erfolgreiche, bürgerfreundliche Zulasungsstelle schließen??? Ist da immer noch die alte Rivalität zwischen Viersen und Kempen , die da zum Vorschein kommt?  Kann ja sein, dass nach dem gigantischen Erfolg bei der "Wiederbelebung" des KK-Kennzeichens  irgendwo in Viersen Alarmglocken läuten....aber warum?

Die Stadt Kempen sollte von sich aus auch Wert darauf legen, in Kempen eine Zulassungsstelle für ihre Bürger zu haben. Ein wunderbarer und einzigartiger Skt. Martin-Zug kann nicht allein das positive Image von Kempen hochhalten.

Ein Dorf soll Kempen nicht werden!